Welcome | Bienvenue | Bienvenida | Herzlich Willkommen beim Weinversand Probst

Die Weinregionen im Weltrebengürtel

Scheint die Sonne mindestens 1600 Stunden jährlich, gedeihen in diesem milden Klima die Reben besonders gut. Kommen noch kühlere Nächte hinzu, wird dadurch der Zuckergehalt in den Trauben etwas gemildert und es können edle Tropfen gekeltert werden. Diese Regionen stehen sowohl beim Wein, als auch bei Urlaubern hoch im Kurs.

Weinregionen In den deutschen Anbaugebieten haben es die Reben nicht leicht, da hier die Sonne im Jahr nur etwa 1300 Stunden scheint. Dagegen können sich die Weinanbaugebiete der Mittelmeerländer über viel mehr Sonne freuen. Das mediterrane Klima mit den heißen Sommern und milden Wintern ist für die meisten Rebsorten geradezu ideal. Hier brauchen die Winzer nur darauf zu achten, dass die Trauben genügend Säure und weniger Zucker entwickeln, so dass sie daraus hochwertige Weine keltern können. Während die heißen Tage für den Zucker wichtig sind, sorgen kühle Nächte dafür, dass die Säure in der Traube erhalten bleibt. Ist das Klima jedoch nur warm und trocken, werden die Trauben zwar schnell reif, doch der daraus gekelterte Wein wird weniger intensiv.

Jede Sonnenstunde wird in den deutschen Weinregionen gebraucht

Je nördlicher der Wein angebaut wird, desto mehr kommt es auf jede Stunde an, in der die Sonne scheint. Dazu brauchen die Reben eine ausreichende Menge an Niederschlägen. Da bei uns in Deutschland das Wetter eher ein wechselhaftes ist, werden viele unterschiedliche Weinsorten angebaut. Je nach Gesamtwetterlage kann der Geschmack des Weines sich jährlich deutlich unterscheiden. Letztendlich besitzt jedes der Weinländer ein ganz spezielles Klima, das für einen jeweils individuellen Wein sorgt.
weiterlesen...

Die Lage des Weinstockes ist entscheidend für den Geschmack

Die Höhe und die Neigung des Weinberges nehmen auf den Geschmack des Weines einen deutlich Einfluss, der deutlich zu schmecken ist. Grundsätzlich gilt: Je höher der Weinberg liegt, desto kühler ist in ihm die Temperatur. Aus diesem Grund wird der Wein der südlichen Weinländer oft auf Hängen angebaut, die bis zu 1000 Meter hoch liegen, so dass die Traube ausreichend Säure produzieren kann. Die Lagen der nördlichen Weinanbaugebiete sind dagegen oft mehr oder weniger stark geneigt: So kann die Sonne stark und senkrecht auf die Reben scheinen. Sind Flüsse oder Seen in der Nähe, wirkt sich die Temperaturregelung durch das Wasser ebenfalls auf das Wachstum der Trauben und deren Reife aus. Während sich starke Wetterschwankungen dank des Wassers weniger bemerkbar machen, liegt zudem die durchschnittliche Temperatur etwas höher.

Steile Lagen an mäandernden Flüssen und ruhigen Seen

Wird die Sonne vom Wasser reflektiert, erhalten die Reben viel Licht zum Wachsen und Gedeihen. Außerdem kann das Wasser als natürlicher Speicher von Sonnenwärme dienen: Tagsüber wird es von der Sonne aufgewärmt, kühlt allerdings entschieden langsamer ab, als die Luft und kann die Wärme wieder an die Weinberge abgeben. Auch die am Hang vorherrschende Thermik spielt für den Weinanbau eine wichtige Rolle. Jeden Tag wird die Luft von der Sonne erwärmt und steigt den Hang hinauf. In der Nacht kühlt die Luft oben schneller ab und sinkt kalt zurück ins Tal. Durch diesen Wechsel von Kälte und Wärme bildet die Traube eine feine Säure aus. Erstreckt sich das Anbaugebiet in einer Weinregion über unterschiedliche Höhen, kann die Temperatur deutlich schwanken. So muss jeder Winzer in seiner Lage die ganz speziellen Gegebenheiten bedenken, wie sie durch die Neigung des Hangs und viele andere regionale Gegebenheiten bestimmt ist. Vom Boden und Klima hängt ab, welcher Setzling sich gut entwickeln kann.