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Wein aus Spanien - Tradition im Wandel der Zeit

Spanische Weine - geschmackvolle Vielfalt

Mit seiner ungeheuren Vielfalt steht Wein aus Spanien ganz oben in der Beliebtheitsskala von Weinliebhabern aus der ganzen Welt. Ob weiß oder rot, hier kommt jeder geschmacklich auf seine Kosten, denn dieser Wein präsentiert sich so facettenreich wie das Land in dem er zu Hause ist.

Spanien

Repräsentative Vielfalt

Das vom Atlantik geprägte Nordspanien, in südlicher Richtung von mediterranem Klima beeinflusst, ist bekannt für beste ungespritete Rot- und Weißweine. Weiter im Süden, in Zentralspanien, das sich durch ein kontinentales Klima mit heißen, trockenen Sommern und kalten Wintern auszeichnet, gedeihen alkoholreiche Weine, die nichtsdestoweniger geschmeidig und elegant auftreten. Das heiße und trockene Südspanien schließlich ist das Land der Dessert- und Likörweine. Nicht unerwähnt bleiben dürfen die Weinanbaugebiete auf den Balearen und den Kanarischen Inseln. In der Extreme der Klimazonen liegt die Vielgestaltigkeit des spanischen Weins begründet. Und hier ist auch der Grund für seine große Beliebtheit zu suchen: kaum ein anderes Land kann mit einer solchen Breite an klimatischen Verhältnissen und den daraus resultierenden Weinen der unterschiedlichsten Schattierungen aufwarten.
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Kurze Geschichte einer langen Tradition

Man mag es kaum glauben, die Geschichte des spanischen Weinanbaus reicht bereits über viertausend Jahre in die Vergangenheit zurück. Seinen ersten Höhepunkt erreichte diese Kunst mit den Phöniziern, die um das Jahr 1100 vor Christus dem Weinbau eine erste Blüte bescherten. Cadiz in Südspanien als phönizische Gründung war wohl der erste große Umschlagplatz für spanischen Wein. Während der wechselvollen Geschichte des spanischen Weinbaus nahmen in der Folge Griechen und Römer - ebenfalls große Weinliebhaber - Einfluss auf die Weinbautradition Spaniens. Als das muslimische Heer im Jahr 711 Spanien eroberten, bedeutete das für die Tradition des Weinbaus einen schweren Rückschlag: unter mohamedanischer Herrschaft war nur noch die Produktion von Rosinen gestattet. Es sollte bis 1492 dauern ehe die Reconquista die Besetzer vertrieben hatte und der Weinbau von neuem beginnen konnte. Bis zum Jahr 1950 als Wein erstmals in der Neuzeit wieder in großem Umfang produziert wurde, hatte Spanien, wie andere Länder auch, Naturkatastrophen, soziale Umwälzungen und Kriege zu konfrontieren, steht aber heute in direkter Konkurrenz zu den großen Weinbauländern Frankreich und Italien.

Anbau und Qualitäten

Spanien hat weltweit die größte Rebanbaufläche, ist der zweitgrößte Weinexporteur für Deutschland und der drittgrößte Weinproduzent der Welt. Diese Zahlen sprechen für sich. Von den ehemals 1000 Rebsorten werden heute noch 600 kultiviert, davon belegen nur 15 Sorten rund 75% der Anbauflächen. Die Hälfte der bewirtschafteten Flächen sind mit Weißweinreben bestockt. Angebaut werden Weine verschiedener Qualitäten: Qualitätsweine, Tafelweine, sowie Crianza, Reserva und Gran Reserva. Je nach Art des Weinausbaues werden hier vier Qualitätsstufen unterschieden. Den Anfang macht der "Vino del ano", ein preiswerter Jahrgangswein ohne Mindestreifung im Fass oder in der Flasche, gefolgt vom "Crianza" mit 18 Monate Reifung - mindestens jedoch ein halbes Jahr im Fass gelagert. Beim "Reserva" oder dem "Gran Reserva" handelt es sich um Weine, die ein bzw., zwei Jahre im Holzfass gereift sein müssen. Nur Weine aus guten, beim "Gran Reserva" aus sehr guten Jahrgängen, erhalten diese Bezeichnungen.

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