Herzlich Wilkommen im Weinversand Probst

Land - Italien - Apulien (IT) - Terre di Campo Sasso (IT)

Edle Weine für besondere Anlässe

  1. Terre di Campo Sasso - Salento Rosso - Apulien

    Italien

    Terre di Campo Sasso - Salento Rosso - Apulien

    6,50 € ab: 5,95 €
    inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten
    (8,67 € / Liter)

    Jahrgang: 2009
    Kräftiges Rot, intensives, vielschichtiges Bukett, tiefe Fruchtigkeit, kräftige Struktur, fein ausbalanciert. Erfahren Sie mehr
  2. Terre di Campo Sasso Negroamaro - Apulien

    Italien

    Terre di Campo Sasso Negroamaro - Apulien

    6,95 € ab: 6,65 €
    inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten
    (9,27 € / Liter)

    Jahrgang: 2009
    Dunkles Rot, Bukett von Früchten und leicht würzige Aromen, am Gaumen stoffig mit einem Hauch von Lakritz, seidige Tannine bei kräftiger Struktur. Erfahren Sie mehr
  3. Terre di Campo Sasso Primitivo - Apulien

    Italien

    Terre di Campo Sasso Primitivo - Apulien

    7,90 € ab: 7,50 €
    inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten
    (10,53 € / Liter)

    Jahrgang: 2008
    Intensives Bukett von Waldfrüchten, am Gaumen würzig, eingelegte Früchte, üppige Fruchtsüße, kräftige Struktur mit intensiven Finale. Erfahren Sie mehr
  4. Terre di Campo Sasso Primitivo D.O.C. Manduria

    Italien

    Terre di Campo Sasso Primitivo D.O.C. Manduria

    8,90 € ab: 8,50 €
    inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten
    (11,87 € / Liter)

    Jahrgang: 2007/2008
    Dunkles Rot, schon in der Nase sehr dicht, Waldbeeren, Süßkirschen, wunderschön eingebundene Fruchtsüße, dicht und lang. Erfahren Sie mehr

Wein ist keine Erfindung des Menschen, er ist mit Sicherheit viel älter als die Menschheit. Er entsteht bekanntlich quasi von selbst und das schon seit dem es Trauben tragende Pflanzen gibt. Sowie die vollreifen Trauben im Herbst von den urzeitlichen Wildpflanzen zur Erde fielen und mit den in dem Umgebung lebenden Wildhefen in Kontakt kamen, gingen sie in Gärung über - wie bei vielen anderen Wildfrüchten gleichermaßen. Es ist sehr davon auszugehen, dass bereits frühsteinzeitliche Menschen dieses und auch die Wirkung des entstehenden Alkohols sehr rasch erkannt haben. Wer einmal gesehen hat, wie Schimpansen, Paviane und selbst Elefanten sich in Scharen um die gärenden Früchte des Affenbrotbaumes scharen und sich daran bis zur Raserei berauschen, wird kaum umhin können, ein affines Verhalten auch für unsere steinzeitlichen Ahnen einzuräumen.
Eines der wichtigsten kulturgeschichtlichen Ereignis hin zum modernen Menschen war in der Jungsteinzeit die Aufgabe des Nomadendaseins und die Gründung dauerhafter Wohnstätten. Damit einher ging die Domestifikation der wichtigsten Pflanzen- und Tierarten. Aus Wölfen wurden Hunde, aus Wildgräsern wurde Getreide und aus den wilden Weinranken wurde die ertragreichere Vitis Vinifera. Es bildeten sich Hochkulturen und zwar vorrangig an besonders günstigen Orten wie fruchtbaren Flussläufen oder an bestimmten Küstenabschnitten. Die ältesten Hochkulturen entstanden vor ca. 5.000 - 6.000 Jahren im fruchtbaren Zweistromland Mesopotamien an Euphrat und Tigris, in Kleinasien, auf Kreta ebenso wie entlang des Nils in Ägypten. Aus dem nördlichen Randbereich Mesopotamiens (aus dem kaukasischen Raum) stammt die Wildrebe, von der unsere Edelreben alle abstammen. Mittels archäologische Zeugnisse nachweisbar, breitete sie sich von hier aus ab ca. 3.500 vor Christus im verhältnismäßig kurzen Zeitraum von nur 1.000 Jahren über alle Kulturkreise aus. Um 1.200 - 800 v. Chr. verbreiteten die Phönizier, Griechen und Etrusker den Weinanbau über den kompletten Mittelmeerraum. Nach dem Aufstieg Roms zum Imperium im 2. Jahrhundert v. Chr. waren es die römischen Legionen, die den Weinbau bis an die nördliche Klimagrenze trugen. Den Niedergang des römischen Reiches und das Frühmittelalter überdauerte der Weinbau im Schutze der Klöster. Mit dem Aufstieg des Abendlandes im Mittelalter fand der Wein seine weiteste Verbreitung. Allein in Deutschland waren damals viermal so viele Flächen mit Reben bestockt wie gegenwärtig. Damals wurde allerdings mehr auf Quantität als auf Qualität geachtet. Mit beginnendem Qualitätsbewusstsein bestockte man nur noch die besten Lagen mit den am besten geeigneten Rebsorten.