Kalkberg Weissburgunder DOC - St. Pauls
Welche Geschichten würde uns der Großvater des Paulsner Weißburgunders wohl erzählen? Dort, am Fuß des Gantkofels, wo die Dolomiten auslaufen, stehen die alten Rebstöcke des Kalkbergs. Seit über 30 Jahren – manche bis zu 50 Jahre alt – graben sie sich tief in die postuglazialischen Dolomitböden, trinken vom mineralischen Kalkgestein und lassen sich vom kühlen, gut durchlüfteten Mikroklima des Mendelgebirges formen. Die Gemeinde St. Pauls gilt als Hochburg des Südtiroler Weißburgunders – und der Kalkberg ist ihr tiefgründigstes Kapitel.
1907 von 36 Bauern gegründet, setzt die Kellerei St. Pauls seit Generationen auf Weine, die das Terroir klar widerspiegeln. Der Kalkberg trägt diesen Anspruch im Namen: östlich ausgerichtet, auf 460 bis 580 Metern, auf sehr wasserdurchlässigen, mineralischen Kalkböden. Breit, tief, vielschichtig und unwiderstehlich.
Im Glas leuchtendes, strahlendes Strohgelb. Die Nase entfaltet facettenreiche, feinaromatische Noten von gelbem Apfel und Birne, weißem Pfirsich und frischen Bergkräutern. Am Gaumen sehr komplex, mit kompakter Struktur und schönem Schmelz – der Abgang ist druckvoll, lang und mineralisch.
















